Pferdetipps für den Monat Oktober

Weidepflege

Damit auf der Weide auch im kommenden Jahr noch gutes Futter wächst, darf dieses nicht bis zum Grund abgefressen werden.
Flächen mit unbekömmlichen Kraut oder angefaultem Gras vor dem Winter abmähen und freiräumen - sonst wird jeglicher neuer Wuchs erstickt.

Fütterung des Pferdes

Das Gras wird nun langsam weniger, also muß man langsam wieder zufüttern.
Der Übergang vom ausschließlichen Weidegang zum Trockenfutter sollte langsam geschehen, da sich der ganze Verdauungstrakt des Pferdes erst wieder daran gewöhnen muß.
Wenn es jetzt bereits schon kein Gras mehr gibt, dann kann man auf Saftfutter als Zusatz ausweichen.
Wenn die Weiden mager werden, sollte man Heu, Heulage oder Stroh auf der Koppel zufüttern.


Futtervorrat:

Bitte überprüfen, ob man genügend Futter für die kalte Jahreszeit eingelagert hat. Sonst wird es jetzt Zeit!
Wenn man nicht genügen Raum für all die Futtervorräte hat, kann man sich auch im Vorfeld vom Lieferanten die benötigte Menge für den Winter zusichern lassen.
Für Saftfutter wie rote Beete und Rübenkann man sich einen Landhandel oder Landwirt suchen, wo man alle ein bis zwei Wochen, bestmöglich ungespritztes Futter, abholen kann. Vielleicht auch mit anderen Stalleinstellern absprechen udn im Wechsel das Futter besorgen?
Bitte das Futter stets gut auf die Qualität kontrollieren.Schimmel, Fäulnis oder gar tote Mäuse können fatale Folgen für die Pferde haben.

Weitere Tipps:

Beim Füttern gilt stets zu beachten: Du (!) bist der Chef! Wenn das Pferd Dich um Futter bedrängt oder gar Heu von der Heugabel herunterzupfen möchte, bitte unbedingt klarstellen, wer der Boss im Stall ist. Das Pferd muß warten, bis das Futter angerichtet ist!
Wenn man sowohl Getreidekörner, als auch größere Pellets füttert, sollte man das eine morgens, das andere abends reichen. Warum? Das Pferd kaut und vermahlt die Futterarten unterschiedlich. Wenn man beides zusammen gibt, werden die Nährstoffe nicht ganz ausgenutz und möglicherweise zu früh abgeschluckt.
Bitte bedenken: der Fellwechsel ist eine starke Belastung für den Organismus des Pferdes. Um dies zu erleichtern, kann ein Schuß Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl) ins Futter Wunder wirken. Ebenso gut für den Fellwechsel: zwei- bis dreimal die Woche eine Mashration.
Das Immunsysten kann durch zusätzliche Gaben von homöopathischen Mitteln unterstützt werden, z.B. Echinacea. Es können dieselben sein, die auch Du nimmst!


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